Unser Lehrpfad

Am nördlichen Rand unserer Kleingartenanlage entstand mit den Jahren aus einigen Schautafeln mit Abbildungen einheimischer Singvögel, Laub- und Nadelbäume und Sträucher ein Lehrpfad.

Schautafel Insektenhotel Nützlinge
Lehrpfad mit Schautafeln und Insektenhotel, Foto: Heierhoff

Zusätzlich haben wir Tafeln mit vielerlei Informationen zu verschiedenen Gartentypen vom Englischen Garten bis hin zum naturnahen oder gar Ökogarten aufgestellt. Auch über die vielen Nützlinge des Gartens wie Florfliegen, Ohrenkneifer und andere finden Sie Abbildungen und Hinweise. 2007 kam ein Insektenhotel hinzu, das vielen nützlichen Insekten, vor allem den stark gefährdeten Hummel- und Wildbienenarten ein Zuhause bietet. 2009 wurde aus den Stammresten eines großen Birnbaums ein Totholzhaufen errichtet, ebenfalls ein wichtiger Rückzugs- und Nistplatz für Igel, Hummeln und Co.

Trockenmauer angelegt

Trockenmauer juli 2012

Die Trockenmauer im Juli 2012 Foto: Heierhoff

Wie bereits in der Festschrift zu unserem 80-jährigen Jubiläum im Sommer 2010 angekündigt, wurde die Trockenmauer fertiggestellt. Sie soll den Lehrpfad weiter attraktiv für alle Interessierten gestalten und zudem für allerlei Kleingetier einen Zufluchtsort bieten. Auch den ersten Schnee hat die Trockenmauer schon überstanden. Beteiligt bisher waren die Gartenfreunde Gerhard Gamon, Günter Dylla, Reinhard Urra, Friedrich (Pit) Mäder und Gerhard Klapper.
Die Bepflanzung erfolgte im Frühjahr 2012 (siehe Bild).

Weitere Bilder vom Bau der Trockenmauer finden sie in unserer Bildergalerie.


Totholzhaufen

Totholzhaufen

Der Totholzhaufen, Foto: Heierhoff

Bereits 2009 wurde durch die Gfd Gerd Klapper und Friedrich Mäder ein Totholzhaufen angelegt. Dieser hat einen besonderen Wert für die Insektenwelt. Viele Käfer und andere Kleinlebewesen ernähren sich von zerfallenem Altholz. Die Mehrzahl der Tiere trägt zur Regulation des biologischen Gleichgewichtes bei.

Wildbienen: Wichtige Bestäuber im zeitigen Frühjahr

Wildbiene am Insektenhotel

Eine Wildbiene hat ein Zuhause gefunden, Foto: Heierhoff

Jeder (Klein-)Gärtner sollte in seinem Garten unseren heimischen Insektenarten Lebensraum und Nahrung bieten. Hummeln z.B. sind wichtige Bestäuber im Frühjahr, die auch bei kühlen Temperaturen bereits fliegen. Sie benötigen aber Altholz, Erdlöcher in sandigen Böden und Nahrungspflanzen. Die schönen gefüllten Blüten vieler Zuchtsorten, oft aus exotischen Ländern, bieten Hummeln und anderen Insekten kaum Nektar. Die Alternative sind einheimische Sträucher und Blumen mit einfachen Blüten.

Wichtige Blütenpflanzen für Nützlinge sind etwa Dill, Kerbel, Wilde Möhre, Mohn, Margeriten, Gemeine Schafgarbe, Wegwarte, Bienenfreund, Ehrenpreis, Kornblume, Rainfarn, Große Brennnessel und so weiter. Die Insekten danken es uns, indem sie, wie die Florfliegen, massenhaft Schädlinge verzehren. Gleichzeitig kann man durch naturnahes Gärtnern auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer einheimischen Fauna und Flora leisten.

Weitere Bilder vom Insektenhotel und vom Totholzhaufen finden sie in unserer Bildergalerie.


Wenn Sie sich im Internet zum Thema „Naturnahes Gärtnern“ (oder anderen Themen) informieren möchten, finden sie zum Beispiel beim Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. unter dem Punkt „Publikationen > Broschüren“ die hilfreiche Datei „Naturgemäß gärtnern – Gute fachliche Praxis im Kleingarten – ein Leitfaden“ zum herunterladen. Sie können sie dort auch per Post bestellen.

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